Abschied von den Canyons


Heute hieß es wieder um 5 Uhr aufstehen. Nachdem der Sonnenuntergang ja etwas schwach war, hoffen wir auf einen schönen Sunrise, aber auch dieser scheitert an den Wolken. 



Also wärmen wir uns im Bett nochmal auf, ist doch auch schön.


Frühstück war heute extra, wir gönnen uns eine deftige Stärkung bevor wir unsere kleine Wanderung am Rim entlang machen. Etwa 5 km ist der Trail von der Bright Angel Lodge bis zum Hopi Point, den Rest bis Hermits Rest fahren wir mit dem Shuttlebus, ebenso zurück ins Village. 














Dann ist es Zeit, von den Canyons Abschied zu nehmen. Der erste Themenbereich unserer Reise ist zu Ende. Unsere Befürchtung, dass wir nach ein paar Tage keine Felsen und Steine mehr sehen können, ist nicht eingetroffen, wir könnten noch mehr Canyons anschauen. Die Felsen hier sind so lebendig und bunt, und die Größe, Weite und Abwechslung der Landschaft ist überwältigend, wie schon so oft beschrieben. Wir haben jede Minute genossen. 

Jetzt aber die Frage, was war der Höhepunkt für uns? Wir sind uns, mal wieder, einig: Antelope Canyon ist der absolute Höhepunkt dann folgt Bryce. Der Grand Canyon ist anders, er beeindruckt durch die unvorstellbare Größe, bietet aber nicht so viel Abwechslung wie die anderen. 

In diesem ersten Reise Abschnitt haben wir eine Menge gelernt. Zum Beispiel, dass unsere Meilen Berechnung nicht stimmt, weil wir nicht geahnt haben, wie viele Meilen in den NPs dazu kommen. Wir haben so in deutschen Dimensionen gedacht, man fährt mal eben zu dem viewpoint und dann zu dem.... 🤔 Dass da vielleicht 20 Meilen oder mehr dazwischen sind, wissen wir jetzt. 

Wir haben auch gelernt, dass es äußerst schwierig ist, abends etwas zu unternehmen, da die Amis spätestens um 21 Uhr nach Hause gehen, so sind wir jeden Abend ziemlich früh im Bett, auch wenn wir nicht mehr so müde sind, wie am Anfang. Ebenso, dass man mittags günstiger isst, als abends, aber dass ist ja bei uns auch oft so. 

Und auffällig ist die Freundlichkeit der Besucher in den NPs und ebenso des Personals, die Sauberkeit der oft einfachen Toiletten, die überall vorhanden sind. 

Jetzt sind wir in Flagstaff und ziehen gleich los, um zu suchen, wo hier das Leben tobt. 

Morgen geht es weiter auf der Route 66. 


Flagstaff liegt am Südwestrand des Colorado-Plateaus auf rund 2100 m Höhe , im Norden des Bundesstaates Arizona und an der legendären Route 66 .

Einer netten Legende nach bekam Flagstaff  seinen Namen, als Siedler, die nach Westen zogen, hier anhielten, um den Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten zu feiern. Die Siedler benötigten einen Mast , um die amerikanische Flagge hissen zu können. Daher köpften sie einen Baum und befestigten die Flagge an seinem oberen Stammende und der Name war geboren.

18876 wurde die Stadt dann tatsächlich von Farmern gegründet und hat eine lange Geschichte mit Erinnerungen an den Eisenbahnbau und den Goldrausch. An Flagstaff grenzen verschieden Reservate an, in denen die Ureinwohner leben.


Wir übernachten heute wieder in einem Super 8 Hotel.


Zimmer riesig, Innenpool sehr groß und schön

Gefahrene Meilen: 86




Kommentare

  1. In Flagstaff eine Durchfahrt dieser superlangen Transportzüge mit unzähligen Waggons zu erleben hat was, vielleicht habt ihr das Glück.

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  2. Das hatten wir, es war der Wahnsinn, der hörte überhaupt nicht mehr auf.

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