Im Tal des Todes

 


Der Tag fängt um halb 6 gut an mit dem angestrahlt Mt. Whitney, einem Bad im Pool und einem gemütlichen Frühstück im Hotel"garten". 



Die Strecke ins Death Valley über den Townepass gleicht einer Achterbahnfahrt. Sie geht über eine Höhe von 1511 m und viele Kurven. 







Natürlich wieder mit tollen Eindrücken hinter jeder Kurve. 

Die Temperaturen steigen auch mit jeder Kurve. 










Auch hier kann man sich wieder schlecht vorstellen, dass es ein Überflutungsgebiet ist. 


Wir hätten uns gern Scottys Castle angesehen, ein spanisches Schloß, dass sich ein Spinner mitten in die Wüste hat bauen lassen, aber die Strecke ist zu weit in die falsche Richtung. Uns ist auch schon ziemlich heiß und irgendwie sind wir hier jetzt nicht vor Begeisterung außer uns. Die Berge sind sehr eindrucksvoll, bunt und lebendig, aber wir haben ja schon soviele gesehen. Wir beschränken das Programm auf das Badwater Basin um dann weiter zu fahren. 










Das Badwater Basin ist der tiefste Punkt Nordamerikas. Er liegt 85,5 m unter dem Meeresspiegel und dort entstehen die höchsten Temperaturen im Tal. Wasser gibt es hier wenig und das unter einer zentimeterdickken Salzkruste, aber die winzige Quelle trocknet nie aus. Sie speist sich sus einer uralten, unterirdischen Wasserschicht, die das Schmelzwasser aus der Eiszeit von den mehreren hundert Meter entfernten Bergen Zentralnevadas über den porösen Kalkstein langsam hierherleitet. An einer Bruchstele tritt das Wasser hier an die Oberfläche. Ein Bergbauarbeiter, der die Gegend einst kartographierte, entdeckte das Wasser. Als er den hohen Salzgehalt feststellte, notierte er enttäuscht "Bad water" und bei dieser Bezeichnung blieb es. 




Wir fahren weiter und es geht über den Salsberrypass mit 1000 m Höhe. Schon um drei sind wir an unserem Tagesziel angekommen und sitzen im Pool. Der ist allerdings nicht kalt, sondern lauwarm. 



Wir übernachten im Delight Hot spring Resort . 


Gefahrene Meilen: 190


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