Geister und Tufas

 

Auf dem US Highway 395 geht es weiter durch das Hinterland östlich der Sierra Nevada.  Es ist ein Highway der Superlative: die höchsten Berge, die tiefsten Seen, die heißeste Wüste, die ältesten Städte. Hier gibt es eine atemberaubende Landschaft, Skigebiete, Geisterstädte und bizarre Kalkskulpturen. Kaum sind wir on the road, fahren wir wieder bergauf, bergab, die höchste Höhe heute beträgt 2300 m. Als erstes haben wir einen wunderbaren Blick auf den Topaz Lake





Dann fahren wir weiter nach Bodie, die letzten drei Meilen gehen über eine Dirt Road.... 3 Meilen können verdammt lang sein. Es geht auch wieder stetig aufwärts

s. 



Bodie kann man überhaupt nicht mit der "Disney world" Geisterstadt Calico vergleichen. Bodie war eine über Jahre florierende Goldgräberstadt mit zur Boomzeit in 1876 über 10000 Einwohnern,65 Saloons, Bordellen, Spielhöllen und allem was zu einer Stadt gehört. Hier wurde Gold gewonnen im Wert von knapp 40 Milliarden Dollar. Das erste Gold in der Gegend entdeckte in 1859 William. S. Bodey, nach dem der Ort benannt wurde. In 1861 wurde die erste Mine eröffnet. 
Bodie ist absolut authentisch, die Häuser sind verlassen und werden vor dem Einsturz geschützt und außer den modernen Toiletten am Parkplatz gibt es nichts. Ranger laufen in Bodie herum, bereit, Fragen zu beantworten. 


























Auf der Rückfahrt von Bodie erhaschen wir schon einen Blick auf unser nächstes Ziel, den Mono Lake


Und dann kommt wieder der unglaubliche Ausblick, der Moment, den keine Worte beschreiben können. 








Der Mono Lake ist ein uralter See, der keinen Abfluss Richtung Meer hat. Er ist sehr Salz-und Mineralhaltig und dadurch bilden sich in ihm Tufgesteine. Durch die Ausbeutung des Sees durch eine Wasserleitung nach Los Angeles sank der Wasserspiegel im letzten Jahrhundert um
 23 m und die Tufas erschienen an der Oberfläche.

Mono Lake

Wir fahren an das Südufer zu den Tufas













Unser Tagesziel ist der June Lake auf einer Höhe von 7654 Fuß. 

Was sagt wiki zum June Lake


Wir übernachten im June Lake villager motel, sehr feudal, schönes, helles Zimmer mit fantastischem Badezimmer. 






Gefahrene Meilen: 150

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