Bunte Hoodoos im Bryce Canyon
Der Bryce Canyon ist
eigentlich nicht wirklich ein Canyon, da hier die Felsformationen
nicht durch die Einwirkungen eines Flusses entstanden sind sondern
durch Wind, Wasser und Eis wurden Erosionen verursacht. So handelt es
sich nicht um eine Schlucht sondern um mehrere Amphitheater, die sich
an der Kante des Plateaus formten und dort finden wir die "Hoodoos",
die säulenartigen Felsnadeln, die bis zu 60 m hoch sind. Der Bryce
Canyon ist fast fünf Kilometer breit, neunzehn Kilometer lang und
fällt über 240 Meter ab.
Vor ungefähr 10000 Jahren siedelten
hier wohl zunächst die Anazasi Indianer auf die das Paiute Volk
folgte. Diese gaben dem Gebiet den schönen Namen der frei
übersetzt heißt; „Rote Felsen, die wie Männer in einem
schlüsselförmigen Canyon stehen“. Laut der Legende wurden die bösen Menschen vom Kojoten - Gott Sinawava in Stein verwandelt. Um 1850 kamen die ersten
Mormonen, gefolgt von einer wissenschaftlichen Expedition im Jahr
1872. Ein Jahr später begannen sie sich anzusiedeln. Zu ihnen gehörte auch
Ebenezer Bryce von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage. Er arbeitete als Zimmermann an der Erschließung des Gebiets
mit und seine Nachbarn begannen den Canyon hinter seiner Hütte
"Bryce's Canyon" zu nennen. Dieser Name blieb erhalten und 1923
erklärte Präsident Warren G. Harding das Gebiet zum Bryce Canyon
National Monument,1928 wurde es dann zum National Park erklärt.
Wir können nicht alles ansehen, darum hatten wir bei der Planung beschlossen, den Zion NP nicht zu besuchen, aber auf dem Weg zum Bryce ein Stück hindurchzufahren. Die vielfältigen Eindrücke von gewaltigen Bergen auf diesen Meilen waren schon toll.
Die ersten Hoodoos sehen wir im Red Canyon
BRYCE CANYON
Den Navajo loop runter und wieder rauf haben wir doch ausgelassen, ich hatte Sorge, wie wir wieder raufkommen
Gefahrene Meilen: 111
Heute übernachten wir in der Bryce view Lodge, 2 Queen, Schönes Zimmer, Frühstücksbuffet im Ruby's Inn super. Innenpool im Ruby's schön

Wow, beeindruckende Fels und Erdformationen. An manchen Stellen sieht es aus wie riesige Tropfsteine, aber umgedreht.
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